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Eine Stiftung fürs Leben

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Die Bethmann Bank Stiftung bringt Ihr Engagement auf den Weg.

Eigentlich ist alles ganz einfach: Krefeld hat Brigitte und Claus Kiefer Glück gebracht. Hier leben sie seit über 45 Jahren, hier fühlen sie sich wohl. Dieser Umgebung möchten sie etwas zurückgeben. Und da könnte es kompliziert werden. „Denn wir möchten eine Region fördern. Nicht ein einzelnes Projekt.“

Konkret bedeutet das: Die beiden haben sich in der Umgebung vier verschiedene Organisationen ausgewählt, die sie nachhaltig unterstützen wollen. Sie schätzen die Form einer Stiftung sehr, weil diese ein langfristiges Engagement garantiert, möchten jedoch selbst keine eigene Stiftung gründen. Was tun?


Einfach für Unterstützer und Förderbedürftige


Vor dieser Frage steht nicht nur das Ehepaar Kiefer. Viele Menschen wollen einerseits, dass ihr Vermögen stiftungstypisch auf Dauer ganz bestimmten guten Zwecken dient. Andererseits wissen sie, dass es aufwendig ist, eine eigene Stiftung zu gründen und dass viele kleine Stiftungen die Förderlandschaft unübersichtlich machen. Auch die Zustiftung zu mehreren vorhandenen Stiftungen, die die gewünschten Ziele verfolgen, erfordert einen gewissen Aufwand.

Genau an diesem Punkt kommt die 2024 gegründete Bethmann Bank Stiftung ins Spiel. Die Kiefers erwähnten im Gespräch mit ihrem Berater, dass sich engagieren wollten. Schnell wurde klar, dass eine Zustiftung alle ihre Wünsche erfüllen könnte.

Brigitte Kiefer ist immer noch begeistert: „So können wie die Krefelder Bürgerstiftung, das Kinderheim Kastanienhof, den Krefelder Verein für Haus- und Krankenpflege und die Robert Schumann Musikhochschule in Düsseldorf unterstützen – und damit alle Einrichtungen, wir uns ausgesucht haben, weil wir ihre Arbeit besonders schätzen.“


Wie eine eigene Stiftung. Nur ohne den Verwaltungsaufwand.


Stefan Meine, Vorsitzender des Stiftungsvorstands und Vorstand der Bethmann Bank, erklärt das Konstrukt. „Interessierte Kunden können in Form eines separaten Stiftungsfonds ganz einfach zustiften. Dieser separate Fonds benötigt im Gegensatz zur rechtlich selbstständigen Stiftung – oder auch zur rechtlich unselbstständigen Treuhandstiftung– keine Gremien, die Beschlüsse fassen müssen. Er kann bis zu fünf Organisationen unmittelbar unterstützen. Der große Vorteil: Das Dachstiftungskonzept vermeidet jede Menge Verwaltungsaufwand.“

Claus Kiefer freut sich über die Flexibilität des Konzepts. „Perfekt, dass wir unsere vier Anliegen in dem einen Stiftungsfonds bündeln können, obwohl die Inhalte ja ganz unterschiedlich sind.“

Genauso geeignet ist die Zustiftung für Menschen, die für ein ganz bestimmtes Thema brennen – wie Monika Wenz. Ihr großes Anliegen ist die Förderung von „Frühchen“, zu früh geborenen Babys, die intensive Unterstützung benötigen. Sie selbst kam in den 1950er Jahren ganze elf Wochen zu früh zur Welt und hat in ihrem Leben erfahren, dass manche Hilfe zu spät kam oder in der Medizin noch nicht bekannt war. Bis heute nutzt sie jede Möglichkeit, ihr Leben aktiv und unabhängig zu gestalten – vom therapeutischen Reiten über Schwimmen bis zu modernsten Hör- und Sehhilfen. 

Dabei geht und ging es Frau Wenz nicht nur um die Schaffung und Erhaltung von Lebensqualität. Die Folgeeinschränkungen aufgrund ihrer zu frühen Geburt und der seinerzeit noch unzureichenden medizinischen Versorgung nötigten ihr eine erhebliche Selbstdisziplin bei der Ausbildung und Gestaltung ihrer erfolgreichen beruflichen Laufbahn ab. Die sich immer weiter entwickelnde medizinische Unterstützung hat sie in jedem Lebensabschnitt begleitet.

Ihr Wunsch, die medizinische Begleitung von „Frühchen“ zu verbessern, ohne sich dabei administrativ zu belasten, hat Monika Wenz bewogen, über die Bethmann Bank Stiftung einen Stiftungsfonds einzurichten, der den Unikliniken in Köln und Hannover hilft, ihre therapeutischen Ausstattungen zu ergänzen und auf dem Gebiet der Neonatologie wichtige neue Erkenntnisse zu gewinnen. „Ich verfolge gespannt, welche Fortschritte hier erzielt werden und bin glücklich, wenn ich auf Dauer etwas zu diesem Fortschritt beitragen kann!“


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